
Foto © Stefan Schultze
Ernst Surberg, geboren 1966 in Münster, ist Gründungsmitglied des ensembles mosaik in Berlin und lebt seit 2018 in Wesenberg im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Als Stipendiat der Käthe-Dorsch-Stiftung studierte er Klavier bei Rolf Koenen und Alan Marks an der Universität der Künste (Abschluß 1992) und der Hochschule für Musik Hanns Eisler (Abschluß 1994) in Berlin. Im Anschluss an das Studium gab ein Meisterkurs für zeitgenössische Klaviermusik bei Jeffrey Burns in Rheinsberg die Initialzündung für Surbergs intensive Beschäftigung mit der Neuen Musik.
Neben seinem Engagement beim Gründungsmitglied des ensemble mosaik – arbeitet Ernst Surberg selbst zu komponieren und brachte eigene Werke zur Aufführung. Zuletzt schrieb er die Musik zu drei Theaterstücken am Schauspiel Köln, für „Der letzte Riesenalk“, „wozuwozuwozu“ mit Anna Viebrock, „Das Mansion am Südpol“ (Schauspiel Basel),„Warten auf Godot“ (Regie: Thomas Dannemann), „von morgens bis mitternachts“ (Centraltheater Leipzig, Christiane Pohle).
Als Solist sowie mit Ensemble und Orchester spielte Surberg zahlreiche Uraufführungen – unter anderem Werke von Stefan Streich, Michael Beil, Enno Poppe, Klaus Lang, Agostino DiScipio, Andrew Hamilton, Johannes Kreidler, Stefan Prins, Iris ter Schiphorst, Karen Power, Katharina Rosenberger, Marisol Jiminez, Sara Glojnariç, Woytek Blecharz, Sergej Newski, Kirsten Reese, Sarah Nemtsov . Der WDR brachte am 26.09.2020 das Werk „Pentecost“, ein Gemeinschaftswerk mit Bettina Junge in einer Sendung von Martina Seeber zur Ausstrahlung.