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Martin Eifler wurde 1958 in Berlin geboren. Er studierte er an der Leipziger Universität Kultur- und Musikwissenschaft. Nach dem Studium nahm er eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Musikabteilung des Kulturministeriums der DDR auf und war dort zunächst für die Vorbereitung und Durchführung der Bach-Händel-Schütz-Ehrung 1985 zuständig. Nach Aufgaben im Bereich der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler und in der Betreuung von Orchestern, Ensembles und Solistinnen und Solisten und einer Tätigkeit als persönlicher Referent bei einem Stellvertretenden Minister übernahm er im März 1990 die Leitung der Musikabteilung. Nach der Wiedervereinigung gehörte er zu einer Gruppe in der Kulturabteilung des Bundesministeriums des Innern, die die bisher zentral geleitete kulturelle Einrichtungen in die Zuständigkeit der neuen Bundesländer überleitete und die Hilfsprogramme der Bundesregierung für die Kultur gemäß Einigungsvertrag umsetzte.
Im Januar 1991 wechselte er in das Musikreferat des Bundesinnenministerium nach Bonn und konnte seither die Musikpolitik im wiedervereinigten Deutschland mitgestalten. In dieser Zeit wurden weitere Einrichtungen und Projekte von nationaler Ausstrahlung in die Förderung übernommen und bestehende Förderungen weiterentwickelt. Verstärkt rückten auch die Bereich Rock, Pop und Jazz sowie der auf Bundesebene bisher völlig unberücksichtigte Tanz in den Fokus der Förderung, für den mit dem Nationalen Performancenetz Tanz ein erstes regelmäßiges Bund-Länder-Förderprojekt entwickelt werden konnte.
2004 wechselte er in das Grundsatzreferat und war hier für den Bereich kulturelle Bildung, Kulturwirtschaft sowie für die Hauptstadtförderung zuständig. Die Nähe zur freien Kulturszene blieb durch die Verantwortung für Kulturveranstaltungen des Bundes GmbH und den Hauptstadtkulturfonds erhalten. 2010 übernahm er die Leitung des Referates für Musik, Theater, Tanz und Sonderbereiche. Bis zu seinem Ausscheiden im April 2024 konnte er mit seinem Team die Musik-, Theater- und Tanzpolitik des Bundes mit neuen Akzenten weiterentwickeln – so mit der Unterstützung des Dachverbandes Tanz, der Initiative Dance on, dem Tanzpakt Stadt-Land-Bund, mit der Gründung des Musikfonds e.V., der Ausweitung der Förderschwerpunkte der Initiative Musik GmbH oder des Fonds Darstellende Künste und nicht zuletzt dem Beginn der Förderung von FREO-Projekten. Die größte Herausforderung aber blieb für das Team unter seiner Leitung die Konzeption und Umsetzung der umfangreichen Hilfsprogramme für die Sparten Musik, Theater und Tanz in der Zeit der Corona-Epidemie.